Kein völlig neues Spiel, die Grundidee
ist identisch mit „Metro“, was vielleicht einige von
euch kennen.
Thema ist der Bau eines Straßenbahnnetzes in –
Überraschung !!! – San Francisco, hierfür werden 32
verschiedenfarbige Straßenbahnwagen aus Holz an den Spielfeldrand
gestellt. Außerdem gibt es 60
Legekarten, die im Laufe des Spiels nachgezogen
werden, auf denen die abenteuerlichsten Linienwege dargestellt
sind. Diese Karten gilt es nun möglichst geschickt auf dem Plan zu
platzieren.
Es sind 2 unterschiedliche Varianten
möglich:
-
Jeder Spieler bekommt eine feste Farbe und versucht, mit
den
Legekarten möglichst lange Straßenbahnlinien zu
legen. Linien, die an der sogenannten „Powerstation“
(das sind die 4 Felder in der Mitte des Spielfeldes) enden, zählen
doppelt. Wenn alle Karten gespielt sind, endet das Spiel und es
gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.
-
Bei der Variante „Die
Gesellschaften“ gibt es keine feste Zuteilung der Farben zu
den Mitspielern, es wird stattdessen mit allen 8 Farben gespielt
und die Mitspieler erhalten Aktien der Straßenbahn-Gesellschaften
mit unterschiedlichen Anteilen, die in der Anfangsphase Aktien noch
getauscht werden können. Am Spielende werden nun zuerst die
Gesellschaften bewertet und dann anhand der gehaltenen Aktien die
Spieler. Diese doppelte Wertung ist im ersten Moment etwas
schwierig zu erarbeiten aber mir fällt auch keine bessere
Möglichkeit ein.
Beide Varianten ergeben recht
unterschiedliche Spiele, die Aktienvariante ist deutlich
strategischer.
Insgesamt ein Spiel, welches für
Freunde von Legespielen interessant ist sowie natürlich für
Liebhaber der Straßenbahn. Die Anleitung ist kurz und verständlich,
die Optik wirklich schön und die Tatsache, dass auch die
kompliziertesten Linienwege immer ihr Ziel finden, verblüfft jedes
Mal aufs Neue.
Jochen
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